Unternehmensnachfolge · Sami Al Kass

Ich möchte ein Unternehmen übernehmen. Und dann lange bleiben.

Im DACH Raum suche ich einen profitablen Betrieb mit eingespieltem Team und echtem Übergabewillen. Ich bringe fünf Jahre operative Erfahrung mit, von Payroll und Systemeinführung bis zur Übergabe einer vollständigen Geschäftseinheit.

Mich interessiert kein schneller Weiterverkauf. Ich will die Verantwortung selbst übernehmen und das Unternehmen gemeinsam mit seinem Team entwickeln.

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Porträt von Sami Al Kass im dunkelblauen Sakko, stehend in einem Büro, ruhige und aufrechte Haltung
01 / Wer ich bin

„Mich interessiert nicht, wie ein Unternehmen auf Folien aussieht. Ich will wissen, was montagmorgens passiert, wenn der Inhaber nicht da ist.“

Ich bin 27 und arbeite seit fünf Jahren dort, wo Vertrieb, Systeme, Personal und Geschäftsführung aufeinandertreffen. Ich habe Payroll für rund 150 Menschen verantwortet, ein ERP und CRM für etwa 400 Accounts eingeführt und eine operative Einheit im laufenden Betrieb an einen Marktführer übergeben.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick geschärft. Ein Unternehmen ist dann stark, wenn Wissen nicht im Kopf einer Person steckt, Zahlen rechtzeitig sichtbar werden und ein Team auch durch Veränderungen sicher weiterarbeiten kann. Genau so möchte ich eine Nachfolge führen.

Konzeptionelle Teamszene mit Sami Al Kass an einem Arbeitstisch
Arbeitsweise / Gemeinsam klären
02 / Wie ich arbeite

So sieht Verantwortung bei mir im Alltag aus.

Sami Al Kass bespricht mit zwei Kollegen einen Prozess am Arbeitsboard
Arbeitsweise / Prozesse sichtbar machen
01 / Systeme

Ich möchte nicht jeden Morgen denselben Betrieb retten.

Wenn Abläufe nur funktionieren, weil eine Person alles im Kopf hat, entsteht unnötiger Druck. Ich halte Wissen fest, vereinfache Übergaben und baue Prozesse so auf, dass das Team auch ohne tägliche Improvisation sicher arbeiten kann.

02 / Substanz

Ich beginne dort, wo im Alltag Zeit und Geld verloren gehen.

Oft zeigt sich sehr schnell, wo ein Betrieb Energie verliert: bei Rechnungen, offenen Forderungen, Übergaben oder doppelter Datenpflege. Diese Stellen räume ich zuerst auf. Danach wird sichtbar, welche größeren Entscheidungen wirklich anstehen.

03 / Führung

Wenn es unübersichtlich wird, schaffe ich zuerst Klarheit.

Unter Druck hilft mir eine einfache Reihenfolge. Zuerst kläre ich, wer welche Information braucht. Dann wird entschieden, was heute erledigt werden muss und was warten kann. So bekommen alle Beteiligten wieder Orientierung.

04 / Horizont

Ich treffe Entscheidungen mit einem langen Zeithorizont.

Ich möchte ein Unternehmen selbst führen und über Jahre mit seinem Team entwickeln. Deshalb beurteile ich Entscheidungen danach, ob sie den Betrieb im Alltag stärker machen und auch langfristig tragen.

03 / Werdegang

Ich habe Verantwortung im laufenden Betrieb gelernt.

Founders Associate

Etabliertes Unternehmen · Energiebranche, DACH

Heute verantworte ich Prozesse in HR, Buchhaltung und Operations. Dazu gehören Payroll für rund 150 Mitarbeitende, Automatisierungen im Tagesgeschäft und Projekte direkt mit der Geschäftsführung. Wenn Behörden, Anwälte oder interne Teams zusammenkommen müssen, halte ich den Faden.

  • ~150
    Mitarbeitende Payroll
  • ~30 %
    schnellere Abläufe
  • Behörden · Anwälte
    Verhandlung

Growth & Project Manager

B2B-Software & Consulting

Zuvor betreute ich rund 400 B2B Accounts und führte ein ERP und CRM vom ersten Datenmodell bis zur Schulung ein. Das Ergebnis war mehr als neue Software. Neue Mitarbeitende fanden schneller in ihre Rolle und die manuelle Datenpflege sank spürbar.

  • ~400
    Accounts
  • ~40 %
    schnellere Einarbeitung
  • ERP/CRM
    End-to-End-Rollout

Vertrieb & Paid Marketing

Agentur · E-Commerce · Tech

Meine ersten Jahre waren geprägt von Vertrieb, Paid Marketing und direkter Kundenarbeit. Dort habe ich gelernt, dass ein guter Prozess nur dann wertvoll ist, wenn er am Ende Vertrauen schafft und Umsatz ermöglicht.

04 / Fallbeispiel · Projekt Kompass

Ein Stichtag. Eine laufende Organisation. Keine zweite Chance.

Mein Auftrag war klar: Eine komplette operative Einheit sollte aus dem Tagesgeschäft gelöst und an einen Marktführer übergeben werden. Während der Betrieb weiterlief, mussten Verantwortlichkeiten neu geordnet, Daten sauber übergeben und offene Forderungen reduziert werden.

Der laufende Betrieb

Der Projektplan allein konnte das nicht leisten. Jeden Tag musste klar sein, welche Abhängigkeit als Nächstes kippen konnte, welche Zahl fehlte und welche Entscheidung nicht bis morgen warten durfte.

„Eine Übergabe entscheidet sich nicht in einer großen Geste. Sie entscheidet sich in hundert sauberen Absprachen.“
  • Rolle
    Projektleitung der gesamten Übergabe
  • Umfang
    Operative Einheit aus dem laufenden Betrieb herausgelöst
  • Parallel
    Offene Forderungen reduziert
  • Rahmen
    Fester Stichtag und Koordination über mehrere Abteilungen
05 / Zielprofil

Ich suche keinen perfekten Betrieb. Ich suche einen gesunden Kern und eine gute Übergabe.

Ein Unternehmen muss für mich nicht makellos sein. Entscheidend ist, dass sein Geschäft verlässlich trägt und die Nachfolge auf einer belastbaren Basis beginnen kann.

Wirtschaftlich gesund

Der Betrieb sollte auch dann zuverlässig Geld verdienen, wenn eine marktübliche Geschäftsführung bezahlt ist. Ich suche deshalb keinen Sanierungsfall. Die Finanzierung muss so gewählt sein, dass nach der Übergabe genug Luft für den Alltag bleibt.

Im Unternehmen verankert

Besonders spannend sind Betriebe, deren Stärke nicht allein am bisherigen Inhaber hängt. Gewachsene Kundenbeziehungen, nachvollziehbare Abläufe und ein erfahrenes Team helfen dabei, Wissen im Unternehmen zu halten. So kann ich Verantwortung übernehmen, ohne das zu verlieren, was den Betrieb bisher erfolgreich gemacht hat.

Regional offen

Mein Schwerpunkt liegt in Rhein Neckar, Rheinland Pfalz, Baden Württemberg, Hessen und Rhein Main. Für das richtige Unternehmen bin ich im gesamten DACH Raum offen.

Persönlich passend

Bei einer Übergabe geht es um einen fairen Preis und um Vertrauen. Ein Verkäufer gibt Kundenbeziehungen, den Namen des Unternehmens und Verantwortung für sein Team weiter. Ob es auf beiden Seiten passt, zeigt sich im persönlichen Austausch. Über Umsatz, Ertrag, Kaufpreis und Eigenanteil spreche ich dort ebenfalls offen.

06 / Finanzierung

Der Kaufpreis darf dem Unternehmen nicht die Luft nehmen.

VERKÄUFERDARLEHENFÖRDERDARLEHENBÜRGSCHAFTSBANKEIGENMITTELTragfähige ÜbernahmeKAPITALDIENST TRAGBAR

Ich kombiniere Eigenmittel mit Förderdarlehen, Bürgschaftsbank und einem möglichen Verkäuferdarlehen. Die konkrete Struktur entsteht aus dem Unternehmen und nicht aus einer Standardschablone.

Mein Maßstab ist einfach: Der Kapitaldienst bleibt tragbar, das Team behält Handlungsspielraum und der Verkäufer erhält einen nachvollziehbaren Übergang. Wachstum beginnt erst, wenn Stabilität gesichert ist.

  • Struktur
    Verkäuferdarlehen · Förderbank · Bürgschaftsbank · Eigenmittel
  • Haltung
    Handlungsspielraum nach dem Kauf
  • Horizont
    Eigene operative Verantwortung
07 / Außerhalb der Arbeit

Ölfarbe trocknet langsam. Genau deshalb male ich.

Ölgemälde von Sami Al Kass: zwei Figuren unter einem Schirm auf einem Weg zwischen herbstlichen Bäumen

Beim Malen kann ich nichts beschleunigen. Ich muss die Komposition sehen, Entscheidungen aushalten und Schicht für Schicht arbeiten. Diese Ruhe tut mir gut, weil mein beruflicher Alltag oft das Gegenteil verlangt.

Einen freien Kopf bekomme ich beim Padel, draußen und auf Reisen.

  • Malerei
  • Padel
  • Outdoor
  • Reisen

Seit 2016 begleite ich junge Erwachsene ehrenamtlich in der Seelsorge. Für dieses Engagement wurde ich ausgezeichnet. Die Arbeit erinnert mich daran, wie viel Verantwortung schon im Zuhören liegt.